2. Preis Begrenzt offener landschaftsplanerischer Realisierungswettbewerb

Durch gezielte, aber zurückhaltende landschaftsarchitektonische Eingriffe innerhalb des Planungsgebietes in verschiedenen Maßstäben (von der Komposition der raumbildenden Vegetationsstrukturen bis hin zu den Schriftzügen in der Treppe an der Achse) entfaltet sich der Campus :aqualon als vielfältiger Erlebnis- und Informationsraum, in dem für Besucher aller Alters- und Interessensgruppen ein spannender Ort mit eigener Identität entsteht.

Landschaftliches Konzept - raumbildende Vegetationsstrukturen:

Das Tal der Großen Dhünn wird als Wiesental verstanden, das sich räumlich in Wiesengrund und bewaldete Hänge gliedert. Das Ausgleichsbecken und der Bachlauf werden freigestellt und sind nun von offenen Wiesen gesäumt. Frei verteilte Einzelbäumen entlang der Dhünn, im Bereich Haus Loosenau, sowie entlang der nördlichen Waldkante und des südlichen Beckenufers lenken die Blicke der Besucher auf den imposanten Damm und schaffen gleichzeitig landschaftliche Aufenthaltsorte zum Lagern und Picknicken.

Talsperre - Inszenierung des Dammbauwerkes:

Der Dammkörper der Talsperre wird als aufregendes, technisches wie auch grünes Bauwerk mit seiner Mächtigkeit und Höhe inszeniert. Er wird als gigantische "Erdskulptur"präsentiert. Drei Heckenstreifen stärken die Wahrnehmbarkeit der exakten Geometrie und sorgen für spannende Perspektiven bei der Betrachtung von unterschiedlichen Standorten aus. Gleichzeitig erfüllen sie die geforderten Schutzfunktionen an der Dammoberkante.

:aqualon
2011 | 150.000m²
Bauherr: Rheinisch-Bergischer Kreis und der Wupperverband
Leistung: Wettbewerb 2. Preis


Planung