Gestaltung der Belags- und Vegetationsflächen

Das Gelände des neuen Bauhofes ist ein unbebautes Brachland mit Strauchaufwuchs am Ortsrand von Ottobrunn. An der östlichen Grundstücksgrenze zur Straße hin befindet sich eine sehr junge Baumreihe.

Die Gebäudeausrichtung orientiert sich annähernd an den Grundstücksgrenzen. Die Gebäude umschließen einen Hof, der in Vorbereich und Bewegungsfläche gegliedert ist. Die Vorbereiche werden durch Materialwechsel und bei dem Sozialgebäude durch einen Bordstein definiert. Lagerflächen und Stellflächen für Container und Silos sind in Verlängerung des Werkstattgebäudes und am südlichen Rand der Bewegungsfläche angeordnet. Weitere Lagerflächen und eine Umfahrung befinden sich an der Rückseite des Lagergebäudes. Die räumliche Kante nach Süden bildet eine Strauch- und Baumpflanzung.

Die Zu- und Ausfahrt befindet sich zwischen Sozial- und Werkstattgebäude, eine Bedarfausfahrt in Verlängerung des Werkstattgebäudes. Parkplätze sind neben der Zufahrt und an der Rückseite des Werkstattgebäudes angeordnet.

Das Regenwasser wird weitgehend versickert, soweit möglich in bepflanzte Mulden, ansonsten in Sickerschächten. Eine Verwendung von duchlässigem Material ist auf Grund der hohen Gewichtsbelastung der Fahrzeuge nicht möglich.

Die bestehende Allee an der Umgehungsstraße wird ergänzt und verstärkt. Die Erschließungsstraße an der Nordseite erhält eine Allee aus Zitterpappeln.

Bauhof Ottobrunn
2004 bis 2006 | 6.300m²
Bauherr: Gemeinde Ottobrunn
Architekten: Beck-Enz-Yelin-Rothgang
Leistung: Lph. 2-5


Planung