Neugestaltung und Umbau der Außenanlagen

Die Außenanlagen um den Neubau der Geschäftsstelle lassen sich in Bereiche verschiedenen Charakters gliedern. Entlang der Leibstraße im Bereich des Haupteinganges und der Zufahrten entsteht ein Eingangsplatz mit einladendem, offenem Charakter, der den angrenzenden Gehweg mit einbezieht. Im rückwärtigen Teil des Grundstücks werden die Kundenstellplätze und der Zugang für die Wohnungen untergebracht. Auf der Ost- und Nordseite des Gebäudes bleiben wie beim alten Gebäude Grünflächen erhalten, die gleichzeitig als Spielplatzflächen genutzt werden können. Alle Flachdachflächen werden mit extensiver Dachbegrünung gestaltet. Sie werden teilweise als Freiräume für die Sparkasse zur Verfügung stehen.

Auf dem Grundstück sind drei Großbäume gepflanzt, vor der Frontseite zwei schmalkornige, lichte Säulenbäume (Pyrus calleryana 'Chanticleer') und beim rückwärtigen Zugang ein mittelgroßer Baum als Eingangsbaum (Robinia pseudoacacia-Sorte).

Ergänzt wird die Pflanzung mit Solitärsträuchern, geschnittenen Hecken und Gräsern entlang der Zufahrt und rund um den Parkplatz.

Die Flächen auf dem Dach werden durch Auflegen von Stahlkanten in Streifen mit wechselnder Bepflanzung und zum Teil wechselnden Substrathöhen gegliedert. Die Pflanzung setzt sich zusammen aus verschiedenen Sedum-Arten, Thymus, Allium schoenoprasum, Euphorbia cyparissias und Genista radiata. Auf der Dachfläche des 1. OG ist eine Dachterrasse als Freifläche für die Mitarbeiter angelegt worden. Der Natursteinplattenbelag (Quarz-Sandstein) wird von großen Pflanztröge mit winterharten Sträuchern begrenzt.

Die Eingangssituationen (Haupteingang und Schaufensterfront an der Leibstraße sowie der Zugang zu den Wohnungen) werden mit einem Natursteinbelag (Platten aus Quarz-Sandstein in drei Farbtönen) ausgeführt. Die Platten ziehen sich über den Gehwegbereich hinweg und kennzeichnen den Eingangsbereich durch die streifenförmige Verlegung eindeutig.

Die Zufahrten und Parkplatzflächen werden mit Natursteinpflaster (Granit) mittlerer Größe gepflastert. Alle befestigten Flächen werden mit Einzeilern eingefasst.

Die zum Haupteingang bzw. den Schaufenstern führenden Stufen werden als Blockstufen in gleichem Material wie der Plattenbelag ausgeführt. Im Bereich der Tiefgaragenzufahrt wird eine Mauerscheibe aus Sichtbeton als Stützmauer gesetzt, die den Höhenversprung ausgleicht.

In einem Häuschen aus Holzlamellen werden Müll und Werststoffe gesammelt.

Als notwendige Möblierung des Außenraumes werden Fahrradständer, Spielgeräte (Schaukel, Wippe, Sandkasten) und Schilder zur Beschilderung des Parkplatzes eingebaut. Im Spielplatzbereich und auf der Dachterrasse gibt es Sitzgelegenheiten.

Im Bereich des Haupteingangs werden die Leuchten aufgrund der beengten räumlichen Verhältnisse als Bodenleuchten ausgeführt. Die Beleuchtung wird in Lichtstreifen integriert, die zwischen den Plattenstreifen liegen. Um den Wartungsaufwand möglichst gering zuhalten, werden sie mit Seitenlichtfasern bestückt. Hierzu muss im Gebäude ein Generator untergebracht werden, der die Fasern versorgt.

Die Beleuchtung des restlichen Geländes erfolgt über Reflektorleuchten in verschiedenen Höhen. Der Parkplatz und der Hauseingang mit der Wertstoffsammelstelle werden mit hohen Lampen ausgestattet, die Zufahrt und der Zugang mit niedrigen. Der Gartenbereich wird durch einige Bodenleuchten erhellt.

Kreissparkasse München Starnberg in Haar
1999 bis 2001 | 1.000m²
Bauherr: Kreissparkasse München Starnberg
Architekten: Mones und Partner
Leistung: Lph. 1-8


Realisierung

Planung