Kulturzentrum mit reprästentativem Vorplatz

Der Vorplatz der Kulturzentrums ist durch eine große Freitreppe aus Betonstufen in zwei Teilbereiche gegliedert. Zum Gehweg der Promenade hin sind die Stufen als normale Treppe ausgebildet. Seitlich führt eine Rampe aus Betonfertigteilen behindertengerecht vom unteren auf das obere Niveau. Der Belag aus großformatigen Betonplatten läuft über den ganzen Platz durch. Auf dem unteren Niveau befindet sich ein Wasserspiel mit in Reihen angeordneten Wasserdüsen. Als Platzbegrenzung und an den seitlich angeordneten Pflanzflächen befinden sich Sichtbetonbänke mit Holzauflage und Beleuchtung. Durch eine Pflanzung vom Vorplatz getrennt liegt, hinter Sichtbetonmauern, die Zufahrt zur Tiefgarage.

Auf dem oberen Niveau befindet sich der Haupteingang zum Kulturzentrum und die Cafeteriaterrasse mit Sonnenschirmen. Hier besteht die Möglichkeit Tische und Stühle aufzustellen. Auf dem oberen Niveau sind Bodenleuchten in den Plattenbelag integriert. Der Zugang zur Musikschule rechter Hand und die Feuerwehrzufahrt sind mit Betonplatten und Betonpflaster befestigt. Die angrenzende Freifläche ist als befahrbarer Splittrasen ausgebildet und wird durch eine lockere Baumpflanzung und Strauchgruppen mit Bänken begrenzt. Eine bepflanzte Böschung mit Gabionenmauer fangen den Höhenunterschied zum Nachbargrundstück ab.

An den Ausgängen des Festsaals befindet sich eine Terrasse aus Betonplatten. Sie wird mit einem Natursteinmehrzeiler und Sichtbetonbänken mit Holzauflagen eingefaßt. Ein Stück weiter entlang der Promenade führt ein gepflasterter Weg zur Aussenbühne. Die Bühne selbst ist mit großformatigen Betonplatten hergestellt, die Tribüne für die Zuschauer ist mit Sitzstufen aus Betonfertigteilen und seitlichen Treppenaufgängen ausgestattet und mit einer Sichtbetonmauer eingerahmt. Zum Maison relais hin wird der Höhenunterschied durch eine Natursteinmauer mit Zaun überwunden.

Die Bereiche am Vorplatz sind mit einer repräsentativen Stauden- und Gräserpflanzung, die in Wellen angeordnet ist, bepflanzt. Entlang der Straße stehen Ginkgos als Schattenspender, rechts auf dem Vorplatz blühfreudige Zierkirschen. Der hintere Platz an der Musikschule wird durch ein lockeres Baumdach aus Schnurbäumen begrenzt. Entlang der Promenade zieht sich ein Staudenband mit geschnittenen Heckenstücken, das die gesamte Promenade begleitet. In der Rasenfläche zwischen Promenade und Festsaalterrasse stehen drei Tränenkiefern als Blickfang.

Kulturzentrum Koenigsbund, Mamer
2003 bis 2010 | 4.800m²
Bauherr: Commune de Mamer
Architekten: Jim Clemes
Planungspartner: Schroeder et Associés
Leistung: Lph. 2-7. Lph. 8 künstlerische Oberleitung


Realisierung

Planung