Erweiterung eines Hotels mit Bade- und Wellnessbereich unter Berücksichtigung der landschaftlich anspruchsvollen Situation

Das am einem Hang in den schweizer Bergen gelegene Hotel wird um einen Wellnessbereich erweitert. Ziel bei der Gestaltung der Außenanlagen war es, die landschaftliche Situation mit einzubeziehen. Wichtige Gestaltungselemente werden im Folgenden beschrieben:

Mauern sind eines der zentralen Landschaftselemente in Grimentz. Der Umgang mit den Mauern - ihre Lage, ihre Höhe und die Wahl des Verbandes und der Steinformate werden das Gelände stark prägen. Typisch für die dortige Gegend ist der Gneis, der mit seiner besonderen Struktur besticht.

Das Wegesystem auf dem Gelände bildet sich in verschiedenen Qualitäten (Bequemlichkeit, Neigung, Wegelänge) aus und schafft vielerlei Verbindungen zwischen Wohnungen, Hotel, dem Bad und der Umgebung.

Grundstruktur der Landschaft sind die Vegetationselemente der Grasmatten auf einer dünnen Substratschicht, die von Bäumen besiedelt werden - zuerst von einzelnen Lärchen und Kiefern - schließlich bis zur Bewaldung. Grasmatten mit Einzelbäumen sollen das Gelände bestimmen. Besondere Orte und jahreszeitliche Aspekte werden durch einzelne Pflanzen und Sommerblumen betont.

Das Wasser begleitet die Wege im Gelände und schafft eine Verbindung der verschiedenen Orte. Als Interpretation der natürlichen Situation eines Gebirgsbaches fließt das Wasser von der Quelle bis zu einer gefüllten Senke am Bad.

Le Hameau des Bains, Grimentz
2007 bis 2010 | 3.000m²
Auftraggeber: Jim Clemes
Leistung: Konzeption


Planung