Die Außenanlagen von Les Guernerés spiegelt den natürlichen Charakter der Berglandschaft wieder. Grundstruktur der Landschaft sind die Vegetationselemente der Grasmatten und Gebirgsblumen auf einer dünnen Substratschicht, die von einzelnen Bäumen besiedel

Gebäude, Wege und Treppen sind gefällig den topographischen Gegebenheiten angepaßt und fügen sich gut in die Umgebung ein. Dem gelungenen Übergang vom Gebäude zur Landschaft kommt eine besondere Bedeutung zu. Gebäudesockel werden zu Terrassenmauern, notwendige Geländeterrassierungen werden so als fortgesetzte Mauer aus dem Gebäude heraus integriert. Als Material bietet sich der ortsübliche Gneis an, der durch seine Vielfarbigkeit und Lebhafigkeit ein hervorragender Stein ist. Die Terrassen folgen in ihrer Form den Höhenlinien des Hangs und sind so plaziert, daß keine unnatürlichen Bastionen entstehen. So wird gleichzeitig eine Privatheit und gute Zugänglichkeit erreicht.

Das Wegesystem auf dem Gelände bildet sich in verschiedenen Qualitäten aus. Zwei parallel zu den Höhenlinien laufende Hauptwege sind als zentrale Erschließungen als bequeme Wege in Pflaster- und Plattenbelägen nach altem Vorbild ausgebildet. Der obere Weg führt stufenlos, der untere nur mit wenigen Stufen durch das Gebiet und ermöglicht eine komfortable Erreichbarkeit der Chalets. An markanten Stellen bilden Wegeaufweitungen kleine Plätze, die zum Verweilen einladen.

Als Verbindungswege von oben nach unten dienen untergeordnete Wege und Pfade, die mit Treppen den Höhenunterschied überwinden. So sind alle Chalets und das Hotel bequem erreichbar.

Les Guernerés, Grimentz
2008 | 9.000m²
Auftraggeber: Paczowski et Fritsch
Architekten: Paczowski et Fritsch
Leistung: Lph. 1-3


Planung