1. Preis Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren

Parc Sauvage - Das Zentrum des Parkes wird als offene Mitte erhalten, die den Charakter der Brache erlebbar macht. Von den Kanten "wandern"Birkengruppen als Inititalpflanzungen in Richtung der Mitte. Aus manchen Blickrichtungen werden die Baumgruppen wie Ergebnisse natürliche Sukzessionsprozesse wirken. Aus bestimmten Blickwinkeln wird die Künstlichkeit der Pflanzung deutlich. Zwei skulpturale Großformen ragen mit jeweils in die offene Mitte – im Norden das "Plateau der Haine"als Relikt der industriellen Nutzung, ihm gegenüber im Süden der Neubau des Lycée Belval.

Lycee Belval - Im Inneren der vier Kuben liegt der zentrale Pausenhof. Große Glasfronten verbinden die Innenräume und die zentrale befestigte Hoffläche. Öffnungen zwischen den Baukörpern schließen den Hof optisch an den Park an. Zwischen den Ateliers öffnen sich die Werkhöfe. Der Park gleitet über sanft fallende Wiesenflächen und niedrige Mauerkanten bis vor die Gebäudekanten. Ohne sichtbare Kanten verzahnen sich Park und Schulfreiräume. Entlang des breiten Fußweges, der die Schule mit dem Parking und den Stadtquartieren verbindet, liegen vor dem Haupteingang eine Reihe von Eingangsplätzen in den Park eingebettet.

Plateau der Haine - Das aufgeschüttete Plateau im Norden des Parkes stellt in der sonst ebenen Parklandschaft ein wichtiges Merkzeichen dar. Dieser besondere Ort soll durch die Pflanzung von Baumhainen verschiedener Baumarten entlang der Hangkante weiter entwickelt werden. Die Plateaumitte und die Böschungen werden frei von Vegetation erhalten.

Lycée Technique Belval Ouest
2005
Bauherr: Le Fonds Belval
Architekten: Jim Clemes
Planungspartner: Luxconsult. Jean Schmit
Leistung: Wettbewerb 1. Preis


Planung