intensiv bespielte, unabhängig von der Jahreszeit nutzbare Freiflächen

Die Spielbereich und erstreckt sich entlang der Südseite des Gebäudes. ?Die topographische Struktur des Freiraums bildet eine Kette aus rasenbewachsenen Hügeln, die wie ‚Walfischrücken‘ aus dem Wiesenmeer auftauchen. Durch ihre gerundeten Flanken bilden sie Spiel-Räume verschiedenen Charakters, sind also gleichzeitig Rodelberg, Zuschauertribüne oder der Wall ums Indianerdorf – je nach Vorstellung der Kinder. An einer Stelle findet sich statt einer Erhebung eine sandgefüllten Mulde, die im Sommer als Sand-Wasserspielplatz genutzt werden kann. Eine Wasserschale kann je nach Bedarf befüllt werden, das Wasser läuft über eine Rinne in die Sandmulde und versickert dort.

Der Eingangsplatz vor dem Haupteingang ist als Sammelplatz und Treffpunkt konzipiert. Er verbindet den Haupteingang ins Gebäude mit dem Mitarbeiter-Parkplatz, den Zugang in den Garten, sowie den Gehsteig.

Die ‚Gruppenflöße‘ sind den einzelnen Gruppengebäuden vorgelagert und stehen als erweiterte Gruppenräume zur Verfügung. Sie stehen zum Spielen schon zur Verfügung, wenn der Rasen wegen Feuchtigkeit noch nicht betreten werden kann.

Dem Spielhaus ist eine rechteckige Spielwiese vorgelagert, die für verschiedene Aktivitäten zur Verfügung steht.

Die Vegetation wird so gewählt, dass verschiedene Pflanzen zum Lieferanten für buntes Laub, Kastanien, Nüsse und Obst werden, und auch als Spiel- und Baumaterial dienen können. Bei Bedarf können den Gruppenräumen zugeordnete Hochbeete von den Kindern mit Blumen, Gemüse oder Beerensträuchern bepflanzt werden.

Eine das Gelände durchquerende, geschwungene "Strasse" steht für Roller- und Radfahren etc. zur Verfügung. Sie führt durch den Spielbereich und tangiert Weidenwigwam, Sandspiel, Walfischrücken und Sandmulde.

Regenbogen-Kindergarten, Sauerlach
2001 bis 2002 | 3.500m²
Bauherr: Gemeinde Sauerlach
Architekten: Lechner + Martin
Leistung: Lph. 1-8


Realisierung

Planung