Betriebsausflug 2022

Der diesjährige Betriebsausflug war ein Tag der Besichtigungen in Eichstätt und der Umgebung.

Unser erster Stopp war am frühen Vormittag das Schulzentrum Schottenau in Eichstätt, dessen Außenanlagen wir während dem Zeitraum von 2015 bis 2019 neugestaltet und saniert haben. Der heutige Besuch unserer Projekte dient der gemeinschaftlichen Projektreflexion einige Jahre nach der Fertigstellung.

Dabei stehen die Entwicklung von verwendeten Materialen, der Pflanzungen und das Erreichen des fundamentalen Projektziels im Vordergrund, hier die Aufwertung der Schulhöfe.

Wir freuen uns, dass die Schulfamilie mit dem Endergebnis zufrieden ist, wie die Antwort des Schulleiters Claus Schredel bei der Ankündigung unseres Kommens verlauten ließ. Auch das Team hat zusammen fröhlich das neue Angebot ausgetestet. Unser Büro hat eine lange und enge Verbindung mit diesem Schulzentrum der über das Projekt hinausgeht, denn hier im Willibald-Gymnasium hat der schulische Werdegang von Stephanie Hackl begonnen.


Danach ging es über die Mittagsstunden zu einer Führung durch eine, in den Worten des Münchner Galeristen Walter Stroms „Weltklasse Ausstellung“, den Alf-Lechner Skulpturenpark. Die surrealen Ausmaße der Stahlskulpturen mit Gewichten von bis zu 150 Tonnen, die räumliche und statische Kapazitäten und Dimension in der Regel sprengen würden, hatten nicht nur einen überwältigenden und dramatischen, sondern auch inspirierenden Charakter. Die Ausstellung liegt auf dem 23.000 Quadratmeter großen Gelände eines ehemaligen Eisenhüttenwerks mit angrenzendem Steinbruch.

Ein Teil der meterhohen, tonnenschweren, rostüberzogene Stahlskulpturen ist auf den terrassenförmigen Plateaus des Steinbruchs ausgestellt.



Manche Skulpturen finden sich in der Ausstellungshalle, die einer der größten Deutschlands in Privatbesitz sein soll.







Besonders beeindruckend fanden wir die Installation „Zeitteilung“ im sogenannten „Glashaus“ in Verbindung mit dessen Architektur. Der letzte Teil der Ausstellung war das „Papierhaus“, das sich den etwa 4500 Zeichnungen und den druckgraphischen Mappenwerken Lechners widmet.











Im Anschluss an die Führung ging es am frühen Nachmittag für eine kleine Stärkung in die Wallmüllerstuben, eine traditionell bayrische Wirtschaft in der Treuchtlinger Ortsmitte, die auch spanische Tapas serviert.

Neue Restaurants, neue Geschäfte, zahlreiche Besucher und spielende Kinder am Brunnen auf dem zentralen Platz: Schon während wir im Restaurant saßen und ein Eis am Wallmüllerplatz gekostet haben, konnten wir beobachte, dass die Anstrengungen zur Wiederbelebung, die wir gemeinsam mit der Stadt Treuchtlingen unternommen haben, Früchte getragen haben.

Der letzte Stopp des Tages war die Ortsmitte in Sappenfeld, ein erst kürzlich fertiggestelltes Projekt.

Die ruhige Atmosphäre hat den Tag angenehm abgerundet.